Tag 9 – Donnerstag 22.07.2010

2435 Tage zuvor

Der Morgen war eigentlich wie jeder andere, früh aufstehen und raus aufs Wasser. Der Start zum ersten Lauf war wieder für uns beide ziemlich bescheiden. Kurz bevor der führende Schweizer an der Luvtonne war, wurde abgebrochen, da sich der Wind um 30° gedreht hat. Als wir zurück zum Startschiff kamen, waren einige Flashsegler heftig am diskutieren. Beim 2. Versuch war der Start auch nicht viel besser. Im weiterem Verlaufe dieses Laufes konnten wir auch nicht mehr viel gutmachen, da einfach nicht unsere Bedingungen herrschten. Lukas wurde 32. und Patrick 30. Beim 2. Lauf kam Lukas am Start gut weg und im weiterem Verlaufe verlief es für ihn relativ gut. Als er nach dem Lauf ans Startschiff zurückkehrte, las er auf einer Tafel: „Flash OCS Race 9: 1938“. OCS bedeutet, dass man nach dem 1 Minutensignal über der Startlinie war, was ein Frühstart ist. Patrick hatte auch einen guten Start, jedoch hat er bei der Startkreuz die benachteiligte Seite gewählt und somit einige Plätze verloren. Kurz vor dem Ziel wurde er dann noch von 2 Holländern überholt und er wurde 32. Nach dem 2. Lauf gab es dann eine Startverschiebung, da Sie Splashes gerade auf dem Vorwindkurs auf dem Weg zum Leegate waren, welches direkt vor der Startlinie war.So langsam schlief der Wind ein und der 2. Lauf der Splashes wurde abgebrochen. Nach einer weiteren halbstündigen Startverschiebung durften die Flashes zurück in den Hafen. Als die ersten Flashes gerade im Hafen waren, kamen auch schon die Splashes hinterher. Am Abend gab es ein großes BBQ im Zelt. Danach schauten wir noch einmal aufs Noticebord, wobei wir feststellten, dass wir am Freitag schon um 10.00 Uhr starten.

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Tag 8 – Mittwoch 21.07.2010

2436 Tage zuvor

Da der Start heute vorverlegt wurde mussten wieder zeitig aufstehen, was heute nicht einfach war, da wir am Vorabend aufgrund des Championsdinners und der anschließenden Party eher spät ins Bett gekommen sind. Auf dem Wasser sah es dafür heute gut aus. Der Wind wehte mit ca. 4 Bft. Nach einem eher bescheidenen Start machte uns dann auf der Startkreuz die Welle etwas zu schaffen. Weiterhin wurde dieser Lauf durch einen 40° Winddreher etwas erschwert/gemischt, da nicht jeder diesen Winddreher zeitig erkannte und zu seinem Vorteil nutzen konnte. Im Ziel angekommen gab es dann für Lukas einen 30. und für Patrick einen 28. Platz. Im zweiten Lauf klappte dann bei Patrick der Start sehr gut, da er sich wie ein paar andere Segler für die schlechtere Seite der Kreuz entschied. Lukas hatte beim Start etwas pech. Und kam relativ weit hinten um die Boje. Am Ende des Laufs wurde Lukas 30. und Patrick wieder 28. Nach längerer Startverschiebung, da der Wind nachließ, wurde dann heute sogar noch ein dritter Lauf gesegelt. Im dritten Lauf hatten wir beide einen guten Start, was sich nach der Startkreuz herausstellte. Lukas rundete die Luvboje als 15. und Patrick als 16., was Lukas ein leichtes Grinsen ins Gesicht zauberte. Auf dem Vormwindkurs entschieden wir uns dann über die linke Seite zu fahren, was sich als schlechtere Seite erwies wie sich nachher herausstellte, da das Juryboot an der linken Seite die ganze Zeit neben uns herfuhr, während die Segler, die die rechte Seite genommen hatten frei von der Jury fleißig pumpen konnten, was bei dem wenigen Wind und der Welle enorm viel Speed bringt. Gegen Ende des Laufes drehte der Wind dann noch einmal, so dass der letzte Schenkel zum Vormwindkurs wurde. Auf der Zielkreuz wurde dann das sehr dicht zusammenliegende Feld noch einmal stark gemischt, was dazu führte, dass wir beide ein paar Positionen verloren. Dadurch wurde Lukas 31. und Patrick 26. Anschließend ging es auf in den Hafen, wo Esther und ihr Vater warteten, da sie uns heute besuchen wollten.

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Tag 7 – Dienstag 20.07.2010

2436 Tage zuvor

Heute Morgen klingelte der Wecker wie am Vortag um 7.00 Uhr. Gegen 8 frühstückten wir schließlich. Danach machten wir uns fürs Segeln fertig und gingen zu den Booten. Um etwa 9.45 Uhr verließen wir den Hafen und machten uns auf den Weg zum Regattagebiet. Der erste Lauf an diesem Tage verlief für Patrick am Anfang gut, sodass er als 9. Um die Luvtonne ging. Doch auf dem Vorwindkurs, den die Holländer einfach besser beherrschen, viel er zurück bis auf Platz 33. Diese Position hielt er bis ins Ziel. Für Lukas verlief der 1. Lauf von Anfang an nicht besonders gut. Er kam schon vom Start an nicht besonders gut weg und rundete die erste Luvbahnmarke an 34. Position, die er bis ins Ziel behielt. Der 2. Lauf verlief für Lukas gut. Kurz vor der Luvtonne lag er etwa an 15. Position. Doch dann wurde der Lauf abgebrochen, da der Wind einschlief. Für Patrick war dieser Lauf eher miserabel. Es dauerte fast 2 Stunden, bis der Wind wieder da war. Beim 2. Versuch für den 2. Lauf kam Patrick relativ gut weg. Im weiteren Verlaufe dieses Laufes holte er immer mehr Segler ein. Lukas kam am Start eher schlecht weg, doch auf der 2. Kreuz konnte er 6 Boote einholen. Auf dem Vorwindkurs verlor er jedoch wieder einen Platz. Auf der Zielkreuz schlief plötzlich der Wind ein, sodass das ganze Feld noch einmal vermischt wurde. Lukas wurde 27. und Patrick 24. Nach dem Lauf gab es nochmal eine halbstündige Startverschiebung bis 16.30 Uhr. Danach durften wir dann zurück in den Hafen geschleppt werden, da noch kein Wind in Sicht war. Im Hafen bauten wir schließlich unsere Boote ab und gingen Duschen. Später gab es dann das „Champions Dinner“, welches eher ein Massen abschlachten war und nicht gut organisiert war. Hinzu kam, dass die Qualität vom Essen nicht besonders gut war. Das einzig Gute daran waren die 4 Freigetränke.

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Tag 6 – Montag 19.07.2010

2438 Tage zuvor

Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker und wir mussten aufstehen, da wir heute die ersten richtigen Läufe hatten. Um 11:00 Uhr sollte der erste Start sein. Also hatten wir vier Stunden Zeit, welche sehr zügig vergingen, da wir erst um kurz vor 8 Frühstückten, da wir beide nur schlecht aufstehen konnten. Heute war es schon morgens sehr warm so, dass wir draußen Frühstücken konnten. Beim Frühstücken hatten wir wie immer eine sehr gute Aussicht, bei der wir feststellten, dass wir nichtmehr so viel Wind hatten. Gegen 9:00 Uhr waren wir dann in Segelkleidung an den Booten, damit wir pünktlich auslaufen konnten, da man vom Hafen bis ins Regattagebiet ca. 45 min braucht. Um punkt 10:45 ertönte dann eine Hupe und die blau-gelbe Flagge wurde gehisst, was für die Splash und Flash Segler hier bedeutet, jetzt dürfen wir den Hafen verlassen. Beim Verlassen des Hafens machten wir dann zum ersten Mal Erfahrungen mit dem „Ampelboot“. Das Ampelboot ist ein Schlauchboot mit einer grünen und einer roten Flagge. Das Boot hat Funkkontakt zur benachbarten Schleuse, damit es den Weg sperren kann, falls ein großer Frachter kommt. Wenn das Boot die Rote Flagge zeigt darf kein Boot mehr durch das Fahrwasser fahren, da es zu gefährlich ist, so ein Frachter ist einfach stärker als ein Splash. Ein Nichtbeachten dieser Regel kann zu einer 5 Punkte Strafe pro Verstoß führen. 3 von den Ynglings meinten natürlich trotz roter Flagge segeln zu können, waas natürlich direkt zum Anpfiff durch das Ampelboot führte. An der Regattabahn angekommen konnten wir uns noch ein wenig warm segeln. Der Start verlief dann für uns beide Katastrophal, da wir beide an der bevorteilten Seite keine Lücke mehr gefunden haben und dadurch in zweiter Reihe starten konnten. Das Ergebnis war, dass wir als letzte beide Schiffe um die Luvtonne gingen. Auf dem anschließenden Vormwindkurs holte Patrick noch zwei Niederländer ein, von denen er einen auf der Kreuz vorbei ließ. Auf dem nächsten Vormwindkurs änderte sich nichts mehr an den Platzierungen. Auf dem letzten Raumwindschenkel ließ dann die Tschechin ein wenig nach, was für unsere Platzierung nur gut war. Auf der Zielkreuz lieferte Patrick sich einen schönen Zweikampf mit dem Niederländer, den er vorher überholt hatte. Das Duell verlor er leider und durch dieses Duell konnte Lukas kurz vorm Ziel fast noch vorbeisegeln. Den ersten Lauf beendeten wir dann als 30. (Patrick) und 31. (Lukas). In diesem Lauf zeigte sich, dass nach oben noch viel Platz ist und die Jury sehr streng ist, da viele wegen unerlaubten Vortriebs kringeln mussten (Patrick nicht). Der zweite Lauf sollte direkt im Anschluss gestartet werden, was aber aufgrund des abflauenden Windes nicht möglich war. 2 Stunden später kam dann die Erlösung es hupte und die Orange Flagge wurde zur Startverschiebung gehisst, was so viel heißt wie „ihr könnt euch langsam vorbereiten“. Kurze Zeit später hupte es dann wieder und die Startverschiebung wurde aufgelöst. Der Start in diesem Lauf war wieder nicht ideal. Lukas musste wieder in zweiter Reihe starten und Patrick erwischte auch nicht den perfekten Start. Aber er hatte Glück und konnte nach dem Startsignal wenden und sich frei segeln um freien Wind zu bekommen. An der Luvtonne angekommen rundete Patrick diesmal mitten im Feld und Lukas etwas weiter hinten. Auf dem Vormwindkurs wurde wieder schon um jede Platzierung gekämpft. Kurz vor der Leetonne hatte Patrick dann Pech. Mit einem „Zong“ löste sich sein Baumniederholer. Nachdem die Tonne gerundet worden war fing die Kreuz für Patrick damit an den Baumniederholer wieder irgendwie zu befestigen, was einige Platzierungen kostete. Auf dem Nächsten Vormwindkurs und Raumwindkurs wurde wieder gekämpft. Auf der Zielkreuz gab es dann noch einen leichten Winddreher, den Patrick glücklicherweise erkannt hat. So konnte er kurz vorm Ziel noch einen überholen und wurde 23. Lukas hatte auf der Zielkreuz leider etwas Pech und wurde überholt. Er kam als 32. ins Ziel. Zu einem dritten Lauf kam es leider heute leider nichtmehr, da kurz vor dem Startsignal abgebrochen wurde, weil der Wind nachließ. Nach ca 1,5 Stunden wurde dann die Startverschiebungsflagge über Flagge Alpha gehisst. Das bedeutet, dass keine Wettfahrtmehr an dem Tag stattfindet. Anschließend wurden wir alle in den Hafen geschleppt, da ein zurücksegeln mittlerweile nicht mehr möglich war bzw. ewig gedauert hätte. Im Hafen gab es dann den After Sail Snack, was für hungrige Segler ideal ist wenn sie vom Wasser kommen. Als Abendessen kochte Patrick dann Macaroni mit Tomatensauce, welche wir wieder bei herrlicher Kulisse verspeisen konnten.

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Tag 5 – Sonntag 18.07.2010

2438 Tage zuvor

Heute Morgen konnten wir vorerst ein letztes Mal noch etwas länger schlafen. Wir standen so gegen 9.30 Uhr auf und frühstückten. Bevor wir uns für das Segeln fertigmachten, genossen wir noch ein wenig die Morgensonne. Gegen 11.00 Uhr machten wir uns fertig umgezogen auf den Weg zu den Booten und bauten diese auf. Um 11.45 Uhr ging es schließlich aufs Wasser. Da der Start zum Practice Race erst um 13.00 Uhr war, hatten wir genügend Zeit zum Einsegeln. Draußen herrschten so ungefähr 2-3 Bft und ca. 1m Welle. Wir kamen beide nicht gut mit der Welle zurecht, sodass wir ziemlich weit hinten mitfuhren. Als wir vom Wasser kamen bauten wir unsere Boote ab und gingen anschließend Duschen. Danach gingen wir zum Zelt, weil es noch den „After Sail Snack“ gab. Dort trafen wir Karel und seine Frau. Wir unterhielten uns ein bisschen und Karel erklärte uns, wie man am besten in der Welle segeln kann. Zurück am Wohnwagen, setzten wir uns nach draußen und genossen die Sonne. Als uns dann der Hunger packte, wollten wir selber etwas kochen. Da es im Wohnwagen das erste Mal für uns war, etwas Warmes zu kochen und die Gasanlage im Wohnwagen schlauer war als wir, dauerte es fast 2 Stunden, bis der Gasherd lief. Daher konnten wir beim Abendessen den wunderbaren Sonnenuntergang genießen.

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